Äffle und Pferdle im Schoko-Glück – Ritter Sport macht Schwabenträume wahr

 

Viele Schwaben lieben die Schokolade von Ritter Sport aus Waldenbuch – und den Song „Hafer- und Bananenblues“ der SWR-Maskottchen „Äffle & Pferdle“.

 

In dem Lied heißt es: „Das isch, was man haben muss…“ Nun weiß das schwäbische Kult-Duo die Zutaten auch in Schokolade veredelt, denn die Schoko-Experten bei Ritter Sport haben auf Wunsch ihrer Fans ihre Geschmackssorte „Äffle & Pferdle“ auf den Markt gebracht. Und zwar mit Bananen- und Haferfüllung. „Eins können wir euch aber vorab schon mal versprechen: Der Schogglad schmeggt oifach obacha lecker!“

 

 

Postershot_neu_01-2-640x335-Ritter-Sport-Hafer-Banane

 

 

Wie kam Ritter Sport auf die tierische Idee? Ritter Sport Firmen-Sprecherin Petra Fix: „Im Internet schlagen unsere Kunden immer wieder neue Sorten vor, darunter ‚Donauwelle‘ mit Pudding und Sauerkirschen oder ‚Schlumpftränen‘ mit Heidelbeeren und Knuspergebäck. Auch aktuell ‚Rhabarberbarbara‘, ‚Pflaumencrumble‘ und ‚Griechischer Sommer‘. Für die ‚Hafer- und Bananensorte‘ haben 180.000 Fans gestimmt.“

So viel Feedback wie die vor einem Jahr eingereichte Sorte ‚Hafer- und Bananenblues‘ gab es aber noch für keinen der vielfältigen Vorschläge. So prüften die Experten von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung eine Markteinführung auf Hochtouren und setzten die Sorte nun tatsächlich in die Tat um. Das Feedback der Verbraucher ist, gelinde gesagt, überwältigend.

Alle, die aus dem Schwabenländle kommen denken sich: „Ohhhh, wie affengeil ist das denn? Heilixblechle, endlich! Äffle & Pferdle bekommen ihren eigenen Schogglad und alle anderen so: „Hä?“

Zugegeben, bei Menschen, die mit dem ARD-Programm im Südwesten der Republik groß geworden sind, genießen „Äffle & Pferdle“ seit den 60er Jahren absoluten Kultstatus, aber der Rest der Republik steht etwas auf dem Schlauch. Damals brachte schon Das Erste die beiden schwäbelnden Zeichentrickfiguren im SWR-Gebiet als Werbetrenner zwischen den Spots ein. Sie gehören wohl zu Baden-Württemberg wie Linsen zu Spätzle.

Deutschlandweiten Kultstatus hingegen hat bei allen Schoki-Liebhabern eine weitere  schwäbische Marke – nämlich Ritter Sport. Diese beiden schwäbischen Nationalhelden und die  schwäbischen Schokoladenexperten – das passt doch auch super zusammen: Und so zeigt die Traditionsmarke nun, wie man auf Kundenwünsche im Netz reagiert sowie gleichzeitig auch noch clevere Reklame in eigener Sache macht.

Äffle & Pferdle

„Das ischt der Bananen-Hafer-Blues! Das ischt der Hafer- und Bananen-Blues!“ – Die inoffizielle Schwabenhymne, gesungen von den beiden Zeichentrickfiguren–Kultfiguren Äffle und Pferdle, ist im Ländle wohlbekannt. Der Schokihersteller kündigte so im hauseigenen Online-Blog eine Sonderedition namens „Hafer & Banane“ an, zu Ehren der beiden schwäbischen „Käpsele“:

„Die Schwoba wünschet sich ihren Äffle & Pferdle Schogglad! Au wenn´s die Sorte no net gibt, hän mir da oifach scho a mal ebbes endworfa! „Uffbasst, des isch onsre Versio. Dange für eir dolles Engaschemo bei eirem Sordevorschlag“

„Für alle, die kein Schwäbisch können: Die Schokofans von den Zeichentrickfiguren Äffle und Pferdle haben sich eine eigene Schokolade gewünscht und die haben wir mal eben entworfen! Wir möchten sie ihnen nicht vorenthalten, haben alle Hebel in Bewegung gesetzt und können euch verkünden, dass wir jetzt eine superleckere Äffle & Pferdle Edition „Hafer+Banane“ für euch im Angebot haben! Und das isch definitiv, was man haben muuuß!“

Wie Werbung in kürzester Zeit „viral” gelingt und sich fast von selbst im Netz verbreitet, führen diese zwei Schwabenstars quadratisch-praktisch vor: Äffle & Pferdle 2.0 sind mit ihrer „Hafer & Banane-Schokolade“  bei Ritter-Sport ein phänomenaler Verkaufshit. Die limitierte Kreation aus leckerer Bananen-Vollmilchschokolade mit Hafer-Knuspermüsli und Bananen-Crisp spielt auf einen musikalischen Dauerbrenner der 70er Jahre an. Legendär ist ihr „Hafer- und Bananenblues“, ein Ohrwurm Song der bereits 1976 in den deutschen Musik-Charts landete.

Charlotte Schwenk, die Social Media-Managerin von Ritter, fühlt sich bestätigt: „Der Erfolg mit „Äffle & Pferdle“ ermutigt uns, öfter die Verbraucher in die Produktentwicklung einzubeziehen.“ Die „Äffle & Pferdle“ Edition von Ritter Sport vereint die kultigen Figuren des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mit dem typischen Lieblingsessen der beiden Cartoon Figuren.

Am kommenden Montag ist nun Verkaufstart im Schoko-Shop von Ritter in Waldenbuch, im Flagshipstore in Berlin als auch im Webshop erhältlich. Quadratisch, praktisch, affenstark! Dann gibt‘s die 100-Gramm-Tafel für 1,99 Euro.

Damit sogar teurer als die anderen Sorten. – Übrigens steht derzeit in der Ritter-Hitliste der bisherigen 28 quadratischen Sorten Vollnuss an erster Stelle vor Nougat. – Im Einzelhandel wird man die Sonderedition leider nicht finden. Von den 50 000 Tafeln, die man produzieren ließ, sind fast die Hälfe bereits vorbestellt.  „Schnell sein heißt’s, der frühe Vogel fängt den Wurm.“

Ritter Sport Blog: Heilixblechle, sie kommt! Die „Äffle & Pferdle“ Edition „Hafer+Banane

 

Fachzeitung HORIZONT für Marketing, Werbung und Medientreibende kommentiert in ihrem Artikel „Ritter Sport: Der geniale Schachzug mit der „Äffle & Pferdle“ Edition“ * Horizont.net – ‎07.04.2016‎

„Ein wirklich gelungenes Beispiel für Kundenkommunikation, Interaktion mit den Kunden nicht nur im Krisen- und Servicekommunikation-Fall, sondern tatsächlich auch zur Fortentwicklung der Marke. Ritter Sport konnte hier sicherlich auch aus Image-Gesichtspunkten viele Pluspunkte. In der Vergangenheit hat der Schokoladenhersteller im Netz nicht immer nur positives Feedback bekommen, siehe dazu etwa die Debatte mit der Stiftung Warentest um eine angebliche werbliche Irreführung. Nun zeigt Ritter Sport, dass es als Unternehmen die Kunden nicht nur wahr-, sondern auch ernst nimmt. Bezahlte Werbung braucht es wegen der enormen Interaktion der Fans in Social Media wohl ebenfalls nicht.“

 

 

 Äffle & Pferdle – Der Hafer und Bananenblues, lief früher in den öffentlichen TV Programmen

 

Der SWR hat seine einstigen Helden allerdings in den Ruhestand geschickt

Das schoko-liebende Schwabenduo könnte Vorbild sein für Firmen, die im Internet verstärkt auf „virales“ Marketing setzen. Nur im Funkhaus, das einst Äffle & Pferdle groß gemacht hat, scheint man davon nichts mitzubekommen. Schon vor Jahren hat man die Zeichentrick-Veteranen mit schönen Worten in den Ruhestand geschickt – obwohl sie als „Äffle & Pferdle“ 2.0 längst auch die Jungen begeistern.

Heute gibt es das regionale Werbeprogramm beim SWR nicht mehr – aber ein wöchentlicher Auftritt in der „Landesschau“ würde zum Hit werden wie die Schokolade. Die beiden, die zum schwäbischen Schnäpperle-Stammtisch gehören, könnten aktuelle Geschehnisse im Schwabenland kommentieren – jetzt etwa Berichte über Sprachkursen, bei denen Schwaben für die Karriere ihre Mundart abtrainieren. „Schwäbisch isch wie Latein ebbes für gscheite Leut“, könnte das Pferdle sagen. Und das Äffle würde ergänzen: „Ond die wo sich s abgwöhnet höret sich sauglatt an!“

 Stuttgarter-nachrichten.de schreibt zum Entstehungshintergrund

„Zuerst war das Pferdle da. Bereits 1960 kam es, nach Vorbild des Stuttgarter Wappentiers, mit dem Werbefernsehen in die Wohnzimmer des SDR-Sendegebiets (heute SWR). Die Äffle-Figur kam dann 1963 dazu. Ursprünglich hieß das wohl berühmteste Paar der Schwaben Pferdle & Äffle –  nicht umgekehrt. Erfinder Armin Lang hat dem Pferdle 1963 einen Spiel- und Schwätzpartner zur Seite gestellt, mit dem er beweisen wollte, dass „Affe“ kein Synonym für „dumme Person“ ist, wie’s noch heute im Lexikon steht. Kultstatus verdienten die Beiden sich aber schnell! Dazu trug auch bei, dass ihr Schöpfer seine Stars auch gleich selber synchronisiertet. Mit schwäbischen Lebensweisheiten und cleveren Späßen hat das kleine Äffle den großen Kumpel mit den Hufen von der ersten Stelle in der Namensnennung verdrängt.

Aus Pferdle & Äffle sind im Laufe der Jahrzehnte Äffle & Pferdle gworden. 20 Jahre nach dem Tod ihres geistigen Vaters, 15 Jahre nach ihrem letzten Spot beim SWR sind die beiden Zeichentrickhelden mit riesiger Fangemeinde im Internet erfolgreicher denn je. Einst waren sie Werbetrenner im Fernsehen – heute sind sie selbst Stars der Werbung. Nebem dem Schwaben-Hit „Bananen-Hafer-Blues“ gibt es auch die gleichermaßen bekannt und beliebte Äffle und Pferdle Version des Volksliedes „Auf de Schwäb‘sche Eisenbahne“.

Heiko Volz, der seit 1999 die „Äffle & Pferdle“ Geschichten schreibt, war noch gar nicht auf der Welt, als Armin Lang, der Vater seines Schulfreundes Armin Lang junior, das Pferdle erfand. Der im Schwarzwald vor 54 Jahren geborenen und auf den Fildern aufgewachsenen Heiko Volz ist als PR- und Marketingberater, sowie als TV-Moderator von „Wir in Stuttgart“ vielseitig tätig. Ihm gelingt es, zusammen im Team mit der Lang-Film Medienproduktion,  raffiniert die auf Heimatliebe und den Heimatstolz abzielende Kampagnen im Internet – ein Schachzug nach dem anderen. So sind bis heute wohl auch schon über 1.900 „Äffle & Pferdle“ Spots für den SWR produziert worden.

Als Ritter Sport auf seiner Webseite um Ideen für neue Markenkreationen bat, trommelte der meist einen lustigen Hut über seine Glatze tragende Autor, der „Äffle & Pferdle“ für Mineralwasser, Möbel und mehr werben lässt, für die Sorte „Hafer & Banane“. Die erinnert an den „Hafer- und Bananenblues“, den jeder haben muuuuß – den Hit der Lang-Geschöpfe aus den 70er Jahren. Mit 180.000 Likes hat bei der Abstimmung, welcher Schokogeschmack zu den bisher 28 quadratischen Sorten dazustoßen soll, die „Äffle & Pferdle“ Sonderedition ganz klar gewonnen. Ritter Sport gestaltete zunächst einen „offiziellen“ Produktfake und postete ihn auf Facebook. Das Feedback der Verbraucher hat schon alle Erwartungen des Unternehmens übertroffen.