GRIDI. Der weltweit größte, eventrelevante, interaktive Musik-Kompositionstisch

 

GRIDI ist vielleicht das größte MIDI-Board, das wir je gesehen haben, eine geniale Erfindung: Mit diesem Tisch können selbst Unmusikalische komponieren!

 

GRIDI ist ein interaktives MIDI-Sequenzer auf dem man durch die Platzierung von Kugeln Klänge erzeugt. Doch wie kam es zu diesem ungewöhnlichen, musikalischen Instrument, erstellt vom Musikproduzent Yuvi Gerstein? Damian Hurst’s Gemälde „Spots“ inspirierte ihn zu seiner Kreation.

GRIDI ist einfach seine Mission. Er will mit dem Gerät der Welt zeigen wie man es in der modernen Musikkomposition verwendet. Plötzlich fühlen sich noch zuvor gänzlich unbeteiligt Wirkende und rein passiv Umstehende animiert durch die Möglichkeiten des eigenen Berührens, Fühlens, Zusehens und Zuhörens zugleich. Wird die Neugier und Lust zum unbändigen Selberausprobieren in allen Gästen ob oder alt angetriggert mitzumachen. Werft einfach selbst einen Blick auf seine Aktion, die Video-Dokumentation. Da allein eine Erklärung, ohne das Objekt vorher mal gesehen zu haben, sowie die Reaktion in den Gesichtern der Menschen zu verfolgen, nicht gerecht werden kann.

 

 

Yuval Gerstein ist klassisch ausgebildeter Gitarrist, der sich aber schon bald der elektronischen Musik mit Computern zuwendete. Wollte er doch unmusikalischen Menschen Musik schon bald visuell nahe bringen und zeigen wie Musik komponiert wird. Auf diesem Tisch kann jeder in weniger als zwei Minuten lernen, wie elektronische Musik entsteht. Man kann sogar seinen eigenen Track komponieren – Drums, Base und Melodie – das ist alles, was man dafür braucht. Man kann das sogar mit mehreren zusammen machen und so den Sound verändern.

 

 

Nutzer ermutigten Yuvi Gerstein bisher mit seiner Idee auch auf dem kommerziellen Markt durchzustarten. Bislang handelt es sich nur um einen Prototyp, doch Gerstein hat großes mit der Installation vor. Yuval Gersteins: „Wir haben daran gedacht es für die Musikerziehung in Schulen oder wissenschaftlichen Museen anzubieten. Oder vielleicht in ein Altersheim. Man kann es auch auf der Bühne benutzen, als DJ oder im Club. Es hat sehr viel Potenzial!“

In gut dreimonatiger Schweißarbeit ist der Gridi entstanden. Funktionieren tut das ungewöhnliche DJ-Pult über Schaltungen und LEDs. Interaktivität entsteht durch das Auflegen der silikonartigen Kugeln auf die 256 Verbindungsflächen. Sobald Ball und Pult sich berühren wird ein Signal an einen Computer geschickt. An der vorprogrammierten Schaltstelle wird durch den Befehl des Computers dann ein Ton erzeugt. Was sich relativ einfach anhört, ist in der Realität ein komplexer Prozess.

Yuval Gersteins: „Wenn man unter die Installation schaut, dann sieht man, dass mehr als 2000 Kabel beinhaltet, die einzeln angepasst werden mussten. Es war sehr viel Arbeit. Ich habe es in drei Teile aufgeteilt – Drums, Base und Melodie. Aber die Parameter sind individuelle austauschbar. Man kann es zum Beispiel auch auf Piano einstellen, wie man gerne möchte. Man gibt einfach nur den Input und der Computer macht dann die Musik.“

GRIDI Billie Jean tribute by Yuvi Gerstein

http://www.yuvalgerstein.com/gridi-billie-jean-tribute-by-yuvi-gerstein/