Das neue Objekt der Kulturbegierde in Berlin

#Berlintip * Gestern wurde am 1.4. „TheHaus“ eröffnet. Das alte Berliner Volksbank-Haus in der Nürnberger Strasse soll bald abgerissen werden – vorher durften sich noch international wie regionale Street-Artists austoben. Nun wahrlich eine besonders große und beindruckende Popup-Galerie. Bombastische Kunstzwischennutzung unweit des Ku‘damm auf 5 Etagen. 12.000 qm für die Kunst! Die 80 Räume sind jetzt eine temporäre Galerie gefüllt mit Graffitis, Tape Art und Installationen auf Decken, Böden, Heizkörpern und Fenstern. https://www.facebook.com/thehausberlin/

Von April-Juni nur für wenige Wochen besichtbar. Dienstag bis Sonntag von 10-20 Uhr für euch geöffnet, Eintritt frei: „The Haus“, Nürnberger Straße 68, Berlin Charlottenburg

Spiegel Online schreibt dazu:

„Wer „The Haus“ betritt, muss nichts zahlen, lediglich sein Handy eintüten lassen. Fotografieren ist nicht erlaubt. Es geht darum, „den Moment bewusst wahrzunehmen und nicht gleich social media-mäßig alles zu teilen“, sagt Kimo von Rekowski, 32. Er organisiert zusammen mit seinen Kumpels Jörn Reiners, 41, und Marco Bollenbach, 41, als Street-Art-Gruppe „Dixons“ freie Kunstprojekte und betreibt außerdem eine Werbeagentur. „The Haus“ ist ihre bisher größte Idee.“

„…In dem nun temporär – zur Zwischennutzung – eröffneten Haus konnten sich in den letzten Monaten spontan 165 Solokünstler und Crews „verendlichen“, insgesamt sind fast 20 Nationen vertreten. Der australische Künstler „Crisp“ kam etwa abends unangemeldet, um zu sprayen. Das tat er über Nacht, bevor am nächsten Morgen sein Flieger nach Melbourne ging. Andere Künstler ließen sich für ihre Raumgestaltung mehr Zeit. Niemand muss hastig sprayen, um nicht erwischt zu werden. „Alle Künstler konnten rund um die Uhr rein“, so von Rekowski. Die große Vertrauensbasis des Gemeinschaftsprojekts brachte die urbane Szene näher zusammen, erzählt von Rekowski. Die Begeisterung dafür wirkte ansteckend: der Kultursenat übernahm die Schirmherrschaft und ein Hotel bot kostenlose Unterkünfte für die Künstler an. Das Arbeitsmaterial stellten die „Dixons“ aus eigener Tasche…“ Weiter im Text und schöne Fotos: http://bit.ly/2ntRp8q